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Terrassenplatten verlegen & verlegen lassen

Oft wird im Freundeskreis darüber philosophiert. Die Terrasse selber verlegen, sagen die einen. Verlegen lassen, die andere Seite. Wir geben beiden Seiten Recht😉 und liefern euch den ultimativen Check über Terrassenplatten.

Terrassenplatten selbst verlegen – Tipps zu Orientierung

Der Sommer neigt sich schön langsam dem Ende und wir genießen die letzten warmen Tage! Wie oft wurde auf Terrassen gegrillt, gefeiert oder einfach nur gechillt. Tja nur leider immer bei Verwandten oder Freunden, nie im eigenen Domizil. Es wird also Zeit um selbst aktiv zu werden und die eigene Terrasse endlich zu verwirklichen. Wir wollen die Platten selbst verlegen. Zuerst überlegt, wie groß die Terrasse wird. Wie viele Personen sollen Platz haben? Wie soll das Verhältnis von freier Gartenfläche zur Terrassenfläche sein? Dementsprechend müsst  ihr euch  finanziell orientieren. Welche Terrassenplatte ist finanzierbar und entspricht eurem Stil.

Materialwahl

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Materialauswahl

Grundsätzlich sei gesagt: Kauft frostbeständige Terrassenplatten. Achtet auf eine nicht allzu glatte Oberfläche. Ihr minimiert dadurch die Rutschgefahr bei Nässe und Eis. Bei der Gestaltung einer neuen Terrasse  könnt ihr auch Dielen aus Aluminium in eure Auswahl miteinbeziehen. Diese stehen euch in verschiedenen Farbvarianten zur Verfügung. GUARDI-Aluminiumdielen haben den Vorteil, dass sie über Jahre ihre Optik behalten und oft kühler sind als Holzdielen. Sie sind auch wesentlich kühler als Holzdielen. Durch sogenannte Kühlrippen, wird die Wärme abgeleitet.

Auch beim Naturstein gibt es viele verschiedene Steinvarianten. Granit, Quarzit, Sandstein oder Basalt sind sicher die Beliebtesten unter den Natursteinen. Granit weist eine hohe Haltbarkeit und Beständigkeit auf. Der Stein ist säurebeständig, sodass die Reinigung der Terrassenplatten aus Naturstein besonders einfach ist und nicht von speziellen Reinigungsmitteln bestimmt wird. Die günstigere Alternative zu Natursteinplatten sind sicher die sogenannten Waschbetonplatten. Obwohl Waschbetonplatten künstlich aus Beton hergestellt werden, gleicht keine Platte der anderen. Durch die künstliche Herstellung der Platten sind sie in sehr vielen, verschiedenen Größen erhältlich.

 

Untergrund beachten & Fugen vermeiden!?

Für das Verlegen im Außenbereich müsst ihr zunächst ein Bett aus Kies oder Splitt machen, in welchem die Platten verlegt werden. Terrassenplatten direkt auf den Rasen zu legen, empfehlen wir euch nicht. Durch Gewicht, Belastung und Regen sacken die Platten schnell ein.

Egal auf welchem Untergrund ihr eure Platten einbetten wollt. Er sollte auf jeden Fall ein Gefälle von 2 – 3 % aufweisen. Beim Splittbett zum Beispiel könnt ihr das Gefälle durch Schotteraufschüttung künstlich herstellen. Regen- oder Schmelzwasser kann so ohne Probleme abfließen. Ihr müsst die Terrasse nicht unbedingt verfugen. Die Fugen dienen hauptsächlich der schöneren Optik. Sie verhindern je nach Verfugungsart den Unkrautwuchs zwischen den Platten. Offene Fugen haben den Vorteil, dass Wasser immer gleichmäßig abfließt. Nachteile: Die Platten können sich verschieben, und Unkraut hat freie Bahn. Als Verfugungsmittel stehen Sand oder Fugenmörtel zur Auswahl. Sand hat den Nachteil, dass er schnell weggespült wird.  Sie müssen ihn regelmäßig wieder auffüllen. Beim Fugenmörtel hat das Unkraut fast keine Chance durchzuwachsen. Allerdings bricht Mörtel nach einer bestimmten Zeit. Das Austauschen ist sehr zeitaufwendig.

Verlegen mit Abstandhalter, Stelz- oder Plattenlager

Ihr möchtet ohne Fugenmaterial auskommen? Dann entscheidet euch für die Stelzverlegung. Es gibt wirklich genügend Gründe für diese Art der Verlegung. Ihr spart Gewicht, weil kein Einbettungsmaterial wie Splitt oder Kies verwendet wird. Ebenfalls müsst ihr nicht auf das Gefälle achten. Denn das Regenwasser kann durch die ca. 4mm breiten Ritzen zwischen den einzelnen Platten abläuft. Bei der Stelzverlegung verteilt sich das Gewicht der Platten auf vier Liegepunkte. Daher eignen sich Hartgesteine wie Granite, Basalte oder Quarzite für diese Art der Verlegung besonders gut. Da die Platten bei der Stelzverlegung an ihren Ecken auf den Lagern aufliegen und sich unter ihnen ein Hohlraum befindet, stellt sich die Frage nach der Belastbarkeit. Bei Platten aus Feinsteinzeug kann man völlig unbesorgt sein. Die Biegefestigkeit dieser extrem robusten Platten ist sehr hoch und trägt problemlos tonnenschwere Last.

Guardi_Österreich_Stelzverlegung
Stelzverlegung, Maßband, Verlegen

Auch die Stabilität von Naturstein ist sehr hoch. Jedoch ist jeder Stein anders . Es kann im seltenen Fall vorkommen, dass bei sehr hoher Belastung eine Aderung zu einem Bruch der Platte führt. Wenn man zusätzlich zu den vier Stelzlager-Aufliegepunkten an den Ecken ein weiteres Stelzlager zur Stabilisierung in der Mitte anbringt, ist man immer auf der sicheren Seite.

Terrassenplatten verlegen lassen – Kosten & Planung

Die Kostenplanung bei der Verlegung von Terrassenplatten hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Verlegeweise
  • Material (Beton,Naturstein etc.)
  • Örtliche Gegebenheiten
  • Bodenbeschaffenheit

Preislich müssen Sie zwischen einer Beton-Terrasse und einer Naturstein-Terrasse auf jeden Fall mindestens 30 EUR pro m² Unterschied rechnen. Bei der Verlegeweise könnt ihr zwischen ungebundener Verlegung, gebundener Verlegung und Stelzverlegung wählen. Wir empfehlen euch die Stelzverlegung. Die Verlegung auf Stelzlagern kann mit oder ohne verdichtetem Unterbett erfolgen. Hier werden die Terrassenplatten auf kreisrunde Stelzen gelegt, die variabel in der Höhe einstellbar sind. Das ermöglicht eine Verlegung auch auf unebenem Untergrund. Stelzlager kosten im Allgemeinen ab rund 0,50 EUR pro Stück. Hochwertige Stelzlager in speziellen Ausführungen können jedoch durchaus auch 2 EUR bis 3 EUR pro Stück kosten. Jeweils zwei Platten teilen sich immer ein Lager auf einer Seite.

Guardi_Österreich_Terrassenplatten

Bei der ungebundenen Verlegung, werden die Platten lediglich in einem Sandbett verlegt. Es wird kein Unterbau angelegt. Das macht diese Verlegeweise auch so kostengünstig. Das Auskoffern des Erdreichs wird nur wenige Zentimeter tief durchgeführt. Diese Arbeiten und das Anlegen des Sandbetts kosten in den meisten Fällen kaum mehr als 3 EUR pro m² bis 5 EUR pro m² (exklusive Kosten des Steins)

Bei der gebundenen Verlegung wird ein kompletter, verdichteter Unterbau hergestellt. Für die Herstellung des Unterbaus fallen Kosten von mindestens 20 EUR pro m² bis 30 EUR pro m² an. Damit ist diese Verlegung auch deutlich teurer, dafür aber auch langfristig wesentlich stabiler.

Der Mix aus diesen Faktoren ergibt die Höhe des Preises für euren Terrassenboden. Ihr seid auf den Geschmack gekommen? Ihr wollt euch einen modernen Terrassenboden verlegen lassen? Die eleganten Terrassendielen von GUARDI liegen voll im Trend. Vereinbart hier euren  gratis Ausmesstermin!! Bei Fragen, Anregungen oder einfach so. Nutzt die Kommentarfunktion und schreibt uns. Wir freuen uns auf eure Erfahrungen! Vielleicht habt ihr ja auch den ein oder anderen Tipp.

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