Man erkennt einen weißen Zaun mit rosa Blüten

Wenn euer Zaun blüht – Der Gartentrend 2019

Wer kennt sie nicht? Die unangenehmen Blicke von Nachbars Garten. Man fühlt sich unwohl und kommt sich eingeschränkt und beobachtet vor. Für viele von euch stellt dies einen massiven Verlust von Lebensqualität dar. Schließlich möchte man die freie Zeit im Garten nach Lust und Laune genießen. Ein Zaun ist daher in vielen Gärten ein Muss, wenn man ein wenig Privatsphäre behalten möchte. Nur leider ist solch ein Sichtschutz oft nicht besonders schön. Er ist einfach Mittel zum Zweck. 2019 wird das anders. Ganz anders! Die blühenden Zäune sind der Gartentrend in diesem Jahr!

Kletterpflanzen als Sichtschutz

So ein Sichtschutz kann schon mal gehörig das Ambiente in eurem Garten stören. Glücklicherweise sorgt die Natur mit Kletterpflanzen für die Lösung des Problems: Scheinbar mühelos winden sich die Pflanzen an Mauern, Zäunen und Wänden hoch und sehen mit ihren bunten Blüten und grünen Blättern auch noch bezaubernd aus.

Bevor ihr die Pflanzen für euren Zaun auswählt, solltet ihr euch folgende Fragen stellen:

  • Herrschen überall am Zaun die gleichen Lichtverhältnisse?
  • Wollen Sie über den gesamten Zaun verteilt die gleichen Pflanzen setzen oder wollen Sie abschnittsweise variieren (sinnvoll vor allem bei unterschiedlichen Lichtverhältnisse)?
  • Wie empfindlich ist der Zaun? Können Sie etwas daran hochranken lassen?

Wenn ihr alle Fragestellungen geklärt habt geht´s ans Bepflanzen. Euer blühender Zaun nimmt schön langsam Form an. Wir zeigen euch die Top 3 Pflanzen für einen prächtig blühenden Gartenzaun.

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Die Top 3 Pflanzen

Mit diesen 3 Hochkarätern verschönert ihr mühelos euren Sichtschutzzaun. Obendrein liegt ihr damit voll im Trend. Und nein, der klassische Efeu ist nicht unter den Top 3, wobei er natürlich bestens für die Aufgabe geeignet wäre.

Duftwicke

Wer nicht nur seine Augen, sondern auch seine Nase beglücken will, findet mit der Duftwicke genau die richtige Pflanze. Die einjährige Kletterpflanze zeigt sich dabei besonders wuchsfreudig und wird bis zu drei Meter hoch. Der zierliche Schlinger bildet von Juni bis August zahlreiche Schmetterlingsblüten, die in Violett, Rot, Rosa oder Weiß leuchten. Aber die Pflanze ist nicht nur ein Augenschmaus – wie ihr Name bereits vermuten lässt, verströmen die Blüten der Duftwicke auch noch einen wunderbar intensiven Duft. Am liebsten hat sie einen vollsonnigen, windgeschützten Standort und wird dort regelmäßig gedüngt und gegossen (es sollte jedoch keine Staunässe entstehen). Aber nicht nur als Kletterpflanze an Zaun und Mauer macht die Duftwicke eine gute Figur, – auch als Strauß in einer Vase sorgt sie für eine romantische Stimmung.

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Prunkwinde

Während mehrjährige Kletterpflanzen oft Jahre brauchen, um zu voller Größe heranzuwachsen, erobert die Prunkwinde oder Prachtwinde ihr Gebiet in Rekordzeit. Im Frühling ausgesät, windet sie sich bereits im Sommer elegant an Zaun und Mauer entlang und kann dabei eine imposante Höhe von bis zu drei Metern erreichen. Besonders gut lässt sich die Prunkwinde an einem sonnigen, geschützten Ort pflanzen, beispielsweise einer nach Süden ausgerichteten Mauer. Im Sommer sollte die Prunkwinde regelmäßig gegossen und gedüngt werden, damit euch die Prunkwinde mit einer wahren Blütenpracht bezaubert. Besonders die großen, marmorierten Trichterblüten sind ein echter Hingucker. Dabei blüht die Prunkwinde erst rosa auf, färbt sich später himmelblau und bleibt trotzdem im Schlund weiß – ein fast schon magischer Anblick.

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Waldrebe

Die Waldrebe (Clematis) gehört wohl zu den faszinierendsten Kletterpflanzen in deutschen Gärten. Unglaubliche zehn Meter kann die beeindruckende Pflanze in die Höhe wachsen. Dabei trägt die Clematis im Mai und Juni auch noch ein Meer aus zarten Blüten, die in strahlendem Weiß bis Dunkelviolett erstrahlen können und manchmal sogar einen zarten Duft verströmen. Des Weiteren besticht die Clematis auch mit einer Vielzahl verschiedener Sorten. Da die Pflanze kein Selbstklimmer ist, sollte die Clematis eine Kletterhilfe bekommen, um Mauern und Zäune begrünen zu können. Außerdem bewahrt die Clematis gerne einen kühlen Fuß – Bodendecker mit dichtem Blätterteppich helfen der Clematis nicht nur dabei, sondern bilden auch optisch eine tolle Kombination zu der elegant rankenden Pflanze.

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Stauden als Sichtschutz

Wer es ein wenig romantischer mag, setzt auf Stockrosen und Rittersporn, die sich auf dem Zaunrand abstützen. Rittersporne werden gut 80 Zentimeter hoch, Stockrosen schaffen sogar 1,40 Meter. Beide sind vergleichsweise pflegeleicht und beeindrucken im Hochsommer mit ihren bunten langen Blütenrispen. Auch die kräftigen Farben von Stauden-Sonnenblumen, Sonnenhut und Sonnenbraut machen sich am Zaunrand gut. Wie die sonnigen Namen schon vermuten lassen, entfalten die Pflanzen ihre Pracht in der heißen Zeit von Juli bis September.

Nachteilig ist, dass sie nicht von langer Dauer sind, da die Stauden spätestens beim ersten Frost Blüten und Blätter einbüßen und geschnitten werden müssen. Außerdem brauchen sie relativ viel Wasser und bilden einen eher lichten Sichtschutz.

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