Ein kleiner Hund mit Sonnenbrille in einem Schwimmreifen in einem Pool
Lesedauer: 4 Minuten
Aktualisiert am

Ihr wollt eurem vierbeinigen Familienmitglied die Strapazen des Sommers ein wenig erleichtern? Euer Hund freut sich sicher genauso wie ihr über eine erfrischende Abkühlung! Mit einem Hundepool kann euer treuer Begleiter gleich im Garten das kühlende Nass genießen und ihr müsst nicht aus dem Haus sondern könnt euren Hund gemütlich von der Terrasse beim Plantschen beobachten. Also los geht’s. Wir zeigen euch im neuen Guardi – Ratgeber wie ihr einen Hundepool selber macht.

Vorteil DIY Hundepool

Der unschlagbare Vorteil eines selbst gebauten Hundepools ist, dass ihr die Größe und die Tiefe des Pools absolut selbst bestimmen könnt. Ihr habt somit die Freiheit, den Pool so anzulegen, wie es für euren Hund und Garten optimal ist. Dazu kommt, dass ihr lange Autofahrten zu Seen oder Hundebadeplätzen vermeidet, was bei heißem Wetter nur zum Wohle des Tieres ist.

Hundepool selber bauen mit Teichbecken

Einen Hundepool mit Hilfe eines Gartenteichbeckens anzulegen ist eigentlich eine recht einfache Angelegenheit. Teichbecken gibt es in etlichen Größen und Variationen. Möchte man ein solches Teichbecken als Hundepool nutzen, solltest ihr ein paar Dinge beachten.

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Richtige Größe des Hundepools

Das Teichbecken für Hunde sollte am Beckenrand über abgestufte Vertiefungen verfügen. Diese sind hilfreich, damit euer Hund einfach in den späteren Hundepool ein- und aussteigen kann.

Bedenkt, dass sich kleinere Becken für Hunde kaum zum Schwimmen eignen und ein schmales, aber tiefes Becken kann für den Hund auch schnell gefährlich werden, da er darin keine Schwimmbewegungen ausführen kann.

Deswegen solltet ihr vorab die Größe des Hundes kennen wählt ein Teichbecken auswählen, das breit und lang genug ist, um Schwimmbewegungen auszuführen, ohne dass Hunde der Gefahr ausgesetzt werden, zu ertrinken.

Hundepool anlegen – Die Materialfrage

Um einen Hundepool mit einem Fertigteichbecken selber zu bauen, benötigt man im Grunde nur drei Dinge: den Fertigteich, einen Spaten und eine Wasserwaage. Wenn ihr das Teichbecken bzw. den zukünftigen Hundepool noch ein wenig „aufhübschen“ möchtet, dann könnt ihr den Teichrand mit Pflanzen dekorieren. Dekotipps für euren Garten findet ihr z.B. in unserem Guardi-Ratgeber „Wenn die Zäune blühen“.

Der zeitliche Aufwand für den Bau eines Hundepools variiert ebenfalls nach Größe des gewählten Teichbeckens. Eine kleine Grube ist schneller gegraben als eine große Grube. Insgesamt solltet ihr jedoch in etwa mit einem Aufwand von ein bis drei Stunden rechnen. Wichtig ist aber den richtigen Standort im Garten für euren Hundepool zu wählen.

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Standort des Hundepools

Der Hundepool sollte möglichst nicht permanent in der prallen Sonne stehen. Eine halbschattige Stelle ist optimal. Achtet auch darauf, dass der Hund um den Hundepool herum genügend Bewegungsfreiheit hat.

Stellt das Teichbecken auf die gewählte Stelle und markiert die Umrisse des Teichbeckens mit einer Schnur, mit Sand oder Erde.

Teichform ausgraben

Nachdem die Form des Teichbeckens markiert wurde, könnt ihr mit dem Ausheben der Grube beginnen. Am besten arbeitet man sich dazu von innen nach außen zu den Markierungen hin. Um die Größe der Grube zu überprüfen, setzt du das Teichbecken einfach in die Grube hinein. Sitzt das Teichbecken noch nicht perfekt, bearbeitet Ihr die betreffenden Stellen einfach nach. Passen die Außenformen gut in die Grube, nehmt ihr nun die Wasserwaage zur Hand und überprüft, ob das Teichbecken auch tatsächlich gerade in der Grube steht. Ist das nicht der Fall, muss noch etwas nachgearbeitet werden. Vorteilhaft ist es, wenn man das Teichbecken nun schon mal ein klein wenig mit Wasser füllt. Das hilft euch bei der Ausrichtung des Teichbeckens bzw. des Hundepools.

Hohlräume schließen

Sitzt das Teichbecken schließlich richtig, müssen noch die Hohlräume rund um das Becken geschlossen werden. Das kann man ganz einfach mit der ausgehobenen Erde oder mit Sand tun.

Sind die Hohlräume geschlossen, schlämmt die Erde oder den Sand rund um das Teichbecken mit ausreichend Wasser ein, sodass der Boden besser verdichtet. Schlussendlich wird der Hundepool mit Wasser gefüllt. Falls der Beckenboden zu rutschig für euren Hund ist, könnt ihr diesen zusätzlich mit kleinen Kieselsteinchen befüllen.

Sitzt, passt und hat Platz! Bevor ihr aber in den Garten stürmt und zu putteln beginnt (euer Hund kann beim Graben der Grube gleich helfen) haben wir noch Spieltipps für den Hundepool.

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Spiele für den Hundepool

Ideal zum Spielen im Hundeplanschbecken sind Leckerlies, man kann die Leckerlis in den Pool legen und der Hund muss danach tauchen. Man kann die Leckerlies aber auch auf einen Gegenstand legen der an der Wasseroberfläche schwimmt und der Hund muss dann versuchen, diesen zu fangen. Auch Ballspiele machen besonderen Spaß im kühlen Nass: der Hund Jagd dem Ball nach oder versucht den am Boden liegenden Ball mit seiner Schnauze zu erreichen.

Es gibt auch noch eine Vielzahl von Spielzeugen, die extra dafür gemacht sind, um mit dem Hund im Pool zu spielen.

Spiele sind auch eine gute Möglichkeit wasserscheue Hunde dazu zu bringen in den Pool zu kommen und ihnen so zu zeigen, dass es dort angenehm kühl ist. Wir wünschen euch und euren vierbeinigen Freunden viel Spaß beim gemeinsamen Plantschen 😉. Falls ihr noch Tipps und Tricks zum Thema Hundepool habt, teilt diese mit uns und macht Hund und Hundebesitzer glücklich!

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2 Kommentare
  1. Manfred
    Manfred sagte:

    Eine tolle Idee, einen Hundepool anzulegen! Die Fotos sind auch sehr ansprechend, da bekommt man direkt wieder Lust auf Sommer. Wir in unserer Gemeinde einen großen Teich anlegen lassen, der auch oft von Hunden frequentiert wird. Wir haben ein Erdbauunternehmen damit beauftragt und dann mit einem Gartenbauer gearbeitet. Die Versiegelung erfolgte bei uns mit einer Spezialfolie.

    Antworten
    • Rene
      Rene sagte:

      Ja, finden wir auch 🙂 Bei diesen Temperaturen schaut man sich gerne Fotos vom Sommer an. Danke für deine Hinweise – LG dein GUARDI-Team

      Antworten

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