Sichtschutz am Balkon: das solltet ihr wissen

Die Quarantänezeit und die damit verbundenen Maßnahmen haben uns zu #stayathome angehalten. Einige von euch gehören vielleicht zu den Glücklichen, die vor allem in diesen Wochen ihren Balkon richtig ausnutzen konnten. So wurde dieser bei euch vielleicht zum neuen Büro oder sogar zum Fitnessstudio. Neugierige Blicke von den Nachbarn sind hierbei keine Seltenheit. Um diese zu vermeiden bzw. daran zu hindern, geben wir euch in diesem Blogbeitrag wichtige Tipps und Tricks rund um das Thema Sichtschutz am Balkon.

Braucht man für den Balkon Sichtschutz eine Genehmigung?

Generell orientiert sich die österreichische Rechtsprechung an der alten Weisheit: Die Freiheit des einen endet dort, wo die des anderen beginnt. Einfache Veränderungen sind demnach normalerweise kein Problem, sofern diese nur den eigenen Balkon betreffen. Bei echten Baumaßnahmen (z.B. das Anbringen einer Markise oder eines permanente Sichtschutzes) müssen Mieter den Eigentümer um Erlaubnis fragen. Aber auch Eigentümer brauchen die Zustimmung der restlichen Hausbewohner, wenn das äußere Erscheinungsbild des Hauses verändert wird. Prinzipiell gilt: je ähnlicher der Sichtschutz in Form, Farbe und Material dem Rest des Hauses ist, desto eher wird das Vorhaben akzeptiert. Sicherheitshalber könnt ihr euch bei der Mietervereinigung noch genauer darüber informieren.

Weißer Sichtschutzbalkon mit Balkonmöbel

Welche Arten des Sichtschutz für den Balkon gibt es?

Ein Sichtschutz bietet primär Schutz vor neugierigen Blicken, aber dient auch zum Wind- und Sonnenschutz. Abhängig von euren individuellen Bedürfnissen, Vorlieben und der Balkongröße gibt es verschiedenste Möglichkeiten, um Privatsphäre zu schaffen.

Ein Sichtschutz aus Holz sieht nicht nur gut aus, sondern lässt sich einfach anbringen und auch wieder abnehmen. Paravents erweisen sich durch ihre Flexibilität als sehr beliebt – sie sind sehr einfach zu bewegen und können nach Belieben positioniert werden. Diese könnt ihr im Baumarkt erwerben und einfach auf eurem Balkon aufstellen. Auch Bastmatten sind sehr einfach anzubringen. Diese sind in verschiedensten Materialien, Farben und Formen erhältlich – den Gestaltungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.

Je nach Größe des Balkons können Bambuskübel als Sichtschutz verwendet werden. Die Pflanze erweist sich nicht nur als sehr pflegeleicht, sondern bildet auch eine blickdichte Barriere. Der nachhaltige Bambus Sichtschutz bringt etwas Grün auf euren Balkon und dient nebenbei auch noch als Schattenspender. Wenn ihr euch für diese Variante des Sichtschutzes entscheidet, solltet ihr unbedingt darauf achten, dass es sich um eine Sorte ohne Wurzelausläufer handelt. Gegebenenfalls kann auch eine Wurzelsperre eingebaut werden.

GUARDI-Tipp: Welche Blumen eignen sich für den Balkon? Wir haben euch HIER die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Auch andere Pflanzen erweisen sich, neben der Begrünungsfunktion, als beliebter Blickschutz. Verschönerungen wie Blumenkisten am Balkongeländer sind natürlich erlaubt. Vorsicht ist aber bei Kletterpflanzen geboten, die sich direkt an der Hausmauer befinden. Denn Efeu, Clematis und andere Kletter- und Schlingpflanzen können die Fassade beschädigen. Deshalb solltet ihr sicherstellen, dass ihr diese auch im Zaum haltet. Wie so oft gilt, dass diese Pflanzen nicht zum Störfaktor für benachbarte Wohnungen werden dürfen.

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Sichtschutzbalkon

Balkongeländer mit integriertem Sichtschutz sind immer mehr gefragt. Kein Wunder, denn so muss man sich über neugierige Blicke der Nachbarn garantiert keine Gedanken mehr machen. Wir wissen, wie wichtig, neben dem Aspekt der Privatsphäre, auch das passende Design ist. Denn natürlich soll das Balkongeländer auch zum jeweiligen Baustil passen. Auf unserer Website findet ihr verschiedenste Modelle, schaut gerne vorbei!

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