Zaun & Garten für Hunde absichern – Schutzmöglichkeiten im Überblick

Wer ist der beste Freund des Menschen? Richtig, unser heiß geliebter vierbeiniger Weggefährte – der Hund. Wir haben gleich drei davon: Toni, Leo und Lea. Die zusätzlichen Familienmitglieder brauchen viel Liebe und Aufmerksamkeit. Dafür bekommt man aber bedingungslose Treue und Liebe geschenkt. Aber wehe einer unserer felligen Freunde hat wieder mal eine fremde Katze im Garten entdeckt und ist auf Verfolgungsjagd. Im Rausche der Geschwindigkeit gibt es für den Hund kein Halten mehr. Er macht macht auch vor eurem Gartenzaun nicht halt und überspringt diesen mühelos. Aber halt. Was passiert wenn gerade in diesem Moment ein Auto vorbeirauscht und euren Lieben erwischt? Auch im Garten selbst gibt es einige Gefahren, die auf euren Lieblingsvierbeiner warten. Höchste Zeit euren Garten hundesicher zu machen!

Hundesicherer Gartenzaun – worauf muss man achten?

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Hundesicherer Zaun, Hund, Zaun, sicher machen

Hunde sind echte Bewegungskünstler. Sie springen über Zäune, graben sich unter dem Zaun durch, oder zwängen sich zwischen den Zaunlatten durch. Deshalb gibt es einige Dinge zu beachten, um euren Gartenzaun hundesicher und ausbruchsicher zu gestalten. Achtet auf 4 wesentliche Aspekte:

  1. Euer Zaun sollte mindestens 2 bis 3 Mal so hoch sein wie der Hund, damit er den Zaun nicht überspringen kann. Üblicherweise seid ihr mit einer Zaunhöhe von 150 bis 200 cm auf der sicheren Seite.
  1. Euer Zaun sollte engmaschig genug sein, sodass der Hund nicht hindurch gelangt. Bei Metallzäunen und Holzzäunen sollten die Latten eng aneinander liegen.
  1. Euer Zaun sollte tief genug befestigt sein, dass der Hund sich nicht unter dem Zaun durchgraben kann. Das erreicht man entweder mit Bodenhülsen, die in den Boden geschlagen werden, oder mit dem Einbetonieren der Zaunpfosten bzw. mit dem Gießen eines Fundaments
  1. Euer Zaun darf keine verletzungsgefährdenden Elemente haben – spitze Kanten oder Zaunelemente sind also tabu! So kann sich dein Hund auch nicht verletzen, wenn er doch mal über den Zaun springen oder klettern möchte.

Unsichtbarer Zaun für Hunde

Eine gänzlich andere Möglichkeit für einen hundesicheren Garten ist der unsichtbare Hundezaun. Das Prinzip ist einfach wie genial: Ein Draht wird unter oder auf der Erde verlegt. Entlang des Drahtes sendet ein Funksender Signale, die mit einem Funkempfänger verbunden sind. Diesen trägt euer Hund am Hals. Kommt er dann in den Bereich des Drahtes, wird ein Warnton ausgelöst, der ihn davon abhalten soll, über den Draht zu treten. Spaziert euer Hund trotzdem weiter, gibt es einen ungefährlichen, aber unangenehmen Strafreiz in Form eines leichten Stromstoßes. Das macht euren Garten definitiv ausbruchsicher für Hunde, ist aber bei Hundefreunden umstritten. Wer will schon seinem felligen Liebling Schmerzen zufügen?

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Unsere Hündin Lea will garantiert keinen unsichtbaren Zaun!

Und noch ein Grund spricht dagegen. Hunde sind Großmeister im Verknüpfen von Dingen. Dazu muss man kein großer Beobachter sein. Wenn der Napf scheppert gibt es Essen, wenn Herrchen oder Frauchen “Gassi” sagt, wird spazieren gegangen. Wie ist es dann mit einem elektrischen Impuls? Wenn ich mich im Garten bewege bekomme ich Stromstöße. Vielleicht läuft aber gerade ein Spaziergänger vorbei, wenn der Hund einen “Impuls” bekommt. Was lernt der Hund? Böser Spaziergänger, gefährlicher Spaziergänger. Also überlegt euch wirklich gut, ober ihr so eine Lösung umsetzen wollt.

Was auf keinen Fall fehlen sollte, ist die Hundeklappe. Sie ermöglicht es den Hunden ohne euer Zutun in den Garten zu gelangen. Das bedeutet weniger Stress für euch. Hunde lieben den Garten, vor allem in den Sommermonaten. Es gibt aber auch Rassen, wie zum Beispiele Labradore, die den Winter lieben. Sie verbringen Stunden im Garten während der kalten Jahreszeit. Es lohnt sich definitiv eine Hundeklappe einzubauen.

Eingangsklappen für Hunde

Die drei wesentlichsten Entscheidungskriterien sind:

  • Chipsteuerung

Nachdem seit 2010 jeder Hund in Österreich gechipt sein muss, ist die Chipsteuerung eine sehr elegante Lösung. Hierbei wird der Chip ausgelesen und die Klappe öffnet wenn der Chipcode eingespeichert ist. Das ist vor allem dann wichtig, wenn auch fremde Tiere, wie zum Beispiel Katzen, Zugang zu der Klappe haben und diese benutzen könnten.

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Hundeklappe, Eingang
  • Größe

Die richtige Größe der Hundeklappe hängt von der Größe des Haustieres ab. Miss daher zuerst die Schulterhöhe eures Hundes ab. Nehmt einfach am höchsten Punkt der vorderen Schulterblätter Maß und misst die Entfernung zum Boden. Die Hundeklappe sollte etwas höher als das gemessene Maß sein. Wenn die Tür etwas kleiner (ca. 15%) in der Höhe ausfällt, wird dein Hund immer noch durch die Tür passen. Wo ein Wille, da ein Weg. Und Hunde sind willige Bewegungskünstler. Wählst du ein XXL Modell für ein sehr kleines Tier nimmst du drei Nachteile in Kauf: 1. Du hast mehr Angriffsfläche für Zugluft als nötig. 2. Dein Kleiner kann eine sehr große Türe vielleicht gar nicht selbständig öffnen. 3. Einbrecher passen dann auch durch die XXL Version.

  • Zeitsteuerung

Bei fast jeder angebotenen Hundeklappe gibt es die Möglichkeit, diese zeitweise zu sperren. Bei den 2 und 4-Wege-Verschlüssen muss man das manuell ein – und wieder abstellen, bei der Zeitsteuerung kann man es einprogrammieren. Will man z.B. dass der Hund nachts im Haus bleibt, kann man einstellen, dass sich die Klappe zwischen 22 und 8 Uhr nicht öffnen lässt.

Ihr habt eurem felligen Vierbeiner die Freiheit geschenkt und er kann nun nach Lust und Laune in den Garten spazieren. Jetzt gilt es, den Garten selbst hundesicher zu machen.

Den Garten hundesicher gestalten

Giftige Pflanzen für Hunde im Garten

Auch wenn man es kaum glauben mag, im Garten tummeln sich schnell mal für Hunde giftige Pflanzen, die man eigentlich nur in guter Absicht gekauft hat. Was macht man jetzt damit? Direkt entfernen oder den Hund richtig gut darauf trainieren, dass er an Pflanzen nicht zu knabbern oder zu lecken hat? Beides ist möglich. Wobei absolute Sicherheit nur dann gewährt ist, wenn man schlichtweg keine giftigen Pflanzen im Garten hat. Sollte euer Hund tatsächlich mal an so einer Pflanze geknabbert haben oder sogar größere Mengen zu sich genommen habe, sucht bitte umgehend den Tierarzt auf. Außerdem sollte man als Hundehalter im Garten auf chemischen Dünger und Schädlingsbekämpfungsmittel verzichten.

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Giftige Pflanzen für Hunde, Garten, Wohnung

Gartengeräte immer wegräumen

Achtet bitte darauf, dass im Garten keine scharfkantigen oder spitzen Gegenstände herumliegen. Das können Gartengeräte (Gartenschere, Harke etc.) sein, aber auch Glassplitter, Plastiksplitter oder scharfkantige Bleche sowie verrostete Gegenstände. Euer Hund kann sich aufgrund solcher scharfkantigen oder spitzen Gegenstände die Pfoten verletzen, was ziemlich schmerzhaft für ihn ist und eine lange Wundheilung nach sich zieht. Deshalb: lieber weg mit solchen Dingen.

Jetzt steht eurem Hund nichts mehr im Wege, um sich im Garten austoben zu können. Das „Hundeleben“ kann so richtig beginnen. Habt ihre eine der Schutzvarianten schon selbst installiert? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Schreibt uns einfach in den Kommentaren. Wir freuen uns auf euren Input!

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