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Euren Garten für Kaninchen absichern – Schutzmöglichkeiten im Überblick

Viele von euch erinnern sich sicher gerne an die Zeit zurück: Die Zeit, in der man sein erstes Haustier von Mama und Papa geschenkt bekommen hat. Wir strahlten übers ganze Gesicht und hießen unseren neuen Freund willkommen. Fellig, lange Ohren und immer bestechlich. Mit Karotten versteht sich. Das Kaninchen.

Auch heutzutage sind Kaninchen noch sehr beliebt bei Kindern. Man schenkt es ihnen gerne zur Hege und Pflege. So lernen die Kinder den gesunden Umgang mit Tieren. Spielend und noch dazu mit einem niedlichen Weggefährten. Aber die ganze Verantwortung der Pflege den Kindern zu überlassen, ist dann doch ein wenig zu viel. Gerade wenn es darum geht, den Garten kaninchengerecht zu gestalten. Keine Sorge, wir haben Tipps und Tricks, wie ihr euren Garten kaninchensicher macht und gegen Feinde wie z.B. Hund oder Katze schützt.

Den Garten kaninchensicher machen – Das ist zu beachten

Ihr wollt es eurem Kaninchen echt fein machen und legt Wert auf eine artgerechte Haltung? Dann ist es unumgänglich euren Garten kaninchengerecht und sicher zu gestalten. Plant einen Teilbereich für euer Kaninchengehege, welches nicht den ganzen Garten umfasst. Einige grundsätzliche Dinge sind zu beachten:

  • Abhauen verhindern – Kaninchen sind Experten darin zu entkommen. Sie können Tunnel graben und sich durch die allerkleinste Ritze und Spalte nagen. Ihr werdet eine Umzäunung aufstellen und diese regelmäßig überprüfen müssen, um zu gewährleisten, dass sie sicher ist und keine Tunnel gegraben werden.

 

  • Pflanzen nicht behandeln – Kaninchen können durch Pestizide, Dünger, Herbizide, Fungizide, Schneckenkorn, Rattengift und andere Mittel sterben.

 

  • Gefährliche Pflanzen entfernen – Wenn du unsicher bist, ob eine bestimmte Pflanze ohne Probleme von deinem Kaninchen gefressen werden kann, dann ist es das Beste, diese zu entfernen oder den Zugang zu ihr zu verhindern.

 

Am besten ist es also ein geeignetes Außengehege zu installieren, wo die oben angeführten Punkte beachtet werden.

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Außengehege, Kaninchen, Freilauf

 

Außengehege für Kaninchen – Wichtige Tipps

Ein Außengehege bietet euch viele Möglichkeiten zur Gestaltung. Ihr könnt Höhlen, Zweige, Rampen und Baumstämme im Gehege platzieren. Die Anforderungen an Größe und Einrichtung eines Außengeheges unterscheiden sich im Prinzip nicht von denen eines Innengeheges. Beachtet werden muss allerdings, dass das Gehege vor Hitze, Zugluft, Feuchtigkeit und übermäßiger Kälte schützt. Das Außengehege sollte vollständig mit Maschendraht umzäunt sowie überdacht werden. Fressfeinde wie Hunde, Katzen, Marder und Raubvögel haben dann keine Chance. Am besten eignet sich Maschendraht mit einem Gitterabstand von maximal 2 cm.  Um zu verhindern, dass die Kaninchen sich aus dem Gehege ausgraben, kann im Boden in einer Tiefe von etwa 30 bis 50 cm ein Maschendraht verlegt werden. Graben eure Kaninchen viel, müssen die unterirdischen Gänge regelmäßig wieder verschlossen werden. Achtet darauf, dass die Tiere nicht so tief buddeln, dass sie sich an dem eingegrabenen Maschendraht verletzen können! Wenn ihr mit dem Außengehege fertig seid braucht das Kaninchen noch eine Schutzhütte um gegen Wind und Wetter gerüstet zu sein.

 

Schutzhütte für Kaninchen – Worauf ihr achten müsst

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Schutzhütte, Kaninchen, Haus

Wie in der Wohnung benötigen im Garten lebende Kaninchen schützende Verstecke. Die Größe der Schutzhütte richtet sich nach dem Platzangebot im Gehege, sollte für zwei Zwergkaninchen aber möglichst bei ca. 0,5 m² liegen. Zur besseren Isolierung des Häuschens eignet sich eine Holz-Styropor-Holz-Schicht. Zum Schutz gegen Feuchtigkeit streicht das Holz von außen mit ungiftigem Lack. Damit sich aber auch innerhalb der Hütte keine Feuchtigkeit bildet, sollten an der oberen Seite mehrere Luftlöcher angebracht werden.

 

Sinnvoll ist außerdem, das Häuschen einige Zentimeter über den Boden zu stellen und mit Rampen zu versehen. Auf diese Weise sind die Tiere besser gegen Bodenkälte geschützt. Den Holzboden streicht ihr, ebenso wie das Dach, mit ungiftigem Lack. Alternative: Legt den Boden mit PVC (Ränder müssen durch Metallschienen gegen Knabbern geschützt werden!) aus. Nach Fertigstellung des Kaninchenhäuschen ist euer Garten nun absolut kaninchentauglich, einem langen Kaninchenleben steht nun nichts mehr im Wege. Die Wohlfühloase ist errichtet. Wenn ihr Erfahrungen oder hilfreiche Tipps habt, immer her damit! Wir freuen uns auf eure Beiträge!

 

PS: Damit ihr erste Krankheitsanzeichen rechtzeitig erkennt und die Tiere nicht „verwildern“, solltet ihr euch täglich Zeit nehmen, um die Langohren zu beobachten und euch mit ihnen zu beschäftigen.

 

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