Einfamilienhaus mit einem Zaun aus Aluminium und einer integrierten Paketbox, die durch Renderings in allen Varianten gezeigt wird
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Wer kennt es nicht? Das Handy klingelt, eine SMS oder E-Mail kommt rein und kündigt uns die erfolgreiche Auslieferung eines Päckchens an. Voller Vorfreude flitzen wir nach Hause, um noch möglichst nach Feierabend in den Genuss des wohligen Gefühls zu kommen, wenn wir das Paketklebeband durchtrennen. Doch der kleine gelbe Zettel sagt: „Abholung am nächsten Werktag, ab 16:00 Uhr.“ Oder: „Bei Fam. Müller hinterlegt.“ Alle Hoffnung zerbirst, wenn nach stundenlangem Klingeln bei Familie Müller, immer noch niemand öffnet und wir realisieren, dass wir an den begehrten Inhalt unseres Päckchens heute nicht mehr herankommen werden. Deprimierend. Wenn es doch nur eine Lösung für dieses hoch dramatische Problem geben würde! Zum Glück leben wir in verrückten Zeiten und können behaupten: Keine Sorge, eine Lösung gibt es. Die Paketbox!

Die Paketbox – besser als so mancher Nachbar

Wer von euch die oben beschriebene Verzweiflung nachvollziehen kann, hat sich sicher auch schon Gedanken um mögliche Alternativen gemacht. Onlineshoppen macht eben nur so lange Spaß, bis es ums Abholen der Pakete geht. Besonders lästig wird es dann, wenn man nach einem langen Arbeitstag auch noch ewig in der Post Schlangestehen muss. Oder die eigenen Päckchen immer bei Herrn Müller von gegenüber landen, der uns jedes Mal wieder seine Lebensgeschichte aus dem staatlichen Grieskornzähl- und überprüfungsmagistrat erzählen muss, bevor er uns feierlich unsere Lieferung überreicht. Eine bessere Lösung muss her.

Mit der wachsenden Zahl von Onlinebestellungen, kommen auch private Paketboxen immer mehr in Mode. In diesem Bereich tut sich ein regelrechter Trend auf. Und das nicht ohne Grund. Der gewohnte Komfort eines Briefkastens wird einfach auf die sonst eher unhandlichen Pakete übertragen. Eure Paketbox ist einfach immer da. Sie hat nie geschlossen und ist nie weiter als ein paar Schritte von eurer Haustür entfernt.

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Safety first

Vielleicht ist das hier nicht der erste Artikel den ihr zu diesem Thema lest. Dann wisst ihr sicher auch, dass sich am Markt immer mehr Anbieter tummeln, die alle ihre eigenen Vorstellungen von einer gelungenen Paketzustellung haben. Unter anderem gibt es Einige, welche mobile oder flexible Lösungen anbieten. In diesen Ansätzen werden eure Pakete in Transporttaschen gesteckt oder mit einem Stahlseil an der Wand fixiert. Das Problem dabei? Diese Varianten sind mit nur wenig krimineller Energie leicht auszuhebeln. Transporttaschen können aufgeschlitzt und Stahlseile durchtrennt werden. Eine ebenso heikle Variante ist es, eure Lieferungen in der Garage oder im Gartenhäuschen unterbringen zu lassen. Das kann lange gut gehen, aber wie ihr sicher alle wisst, Gelegenheit macht Diebe. Aus diesem Grund sind wir Fans von eher massiven Lösungen. Paketboxen die vollständig aus Metall bestehen sind per se widerstandsfähig. Ihr könnt sie entweder fest im Boden oder der Hauswand verankern. Und einige Varianten (so wie unsere) bieten sogar einen doppelten Boden. D.h. der Einfüllbereich ist beim Öffnen der Box stets vom Lagerraum getrennt. Einfach von oben hineingreifen und den Inhalt mitgehen lassen ist so nicht möglich.

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Die Abstellgenehmigung erteilen

Zwei kleinere Probleme gibt es dennoch, welche ihr unbedingt bedenken müsst. Ersteres ist die Möglichkeit der Unterbringung eurer Pakte trotz eurer Abwesenheit. Dazu ist eine sog. Abstellerlaubnis erforderlich. Diese müsst ihr jedem Lieferdienst einzeln erteilen und auch jeweils für jedes Mitglied in eurem Haushalt. Ohne diese Genehmigung eurerseits, wird kein ordentlicher Zusteller eure Paketbox in Anspruch nehmen. Denn bis zur ordnungsgemäßen Zustellung, mit Unterschrift und allem Pipapo, ist ja der Lieferant für euer Päckchen haftbar. Die Abstellerlaubnis entbindet ihn von der Haftung mit der korrekten Unterbringung an dem schriftlich vereinbarten Ort (z.B. eurer Paketbox).

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Nachstehend haben wir euch mal ein paar Links zu den entsprechenden Formularen einzelner Lieferdienste zusammengestellt:

Tipp: Viele Abstellgenehmigungen finden sich auch auf der Rückseite der Lieferscheine der jeweiligen Anbieter. Diese könnt ihr sowohl für einmalige als auch regelmäßige Zwecke nutzen.

Und einfach wieder kündigen

Genauso schnell wie eine Genehmigung erteilt ist, könnt ihr diese auch wieder entziehen, z.B. weil euer Zusteller gewechselt und sich nicht als vertrauenswürdig erwiesen hat oder einfach, weil ihr für längere Zeit in den Urlaub fahrt und dummerweise eure Lieferung mit Verzögerung eintrifft. Nachfolgend haben wir euch eine kleine formlose Kündigung für eure Abstellgenehmigung zusammengeschrieben:

Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Solltet ihr dennoch weiterhin Pakete ohne Genehmigung zugestellt bekommen, setzt euch mit eurem Zusteller telefonisch oder schriftlich in Verbindung.

Die Versicherung

Sollte sich tatsächlich doch einmal jemand an eurer Paketbox zu schaffen machen und den Inhalt entwenden, stehen eure Chancen auf Schadensersatz nicht schlecht. Viele Hausratversicherungen integrieren in ihren Leistungen auch euren Briefkasten oder in diesem Fall eben eure Box. Fragt dazu einfach mal bei eurer Versicherung an. Mit diesem Kit, aus Paketbox und Versicherungsschutz, solltet ihr auf der sicheren Seite stehen und seid nicht mehr abhängig von Öffnungszeiten oder Nachbarn.

Wir hoffen ihr konntet einiges aus diesem Exkurs mitnehmen und wünschen euch weiterhin viel Freude beim Onlineshoppen.

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